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Nächster Workshop:
Workshop 6
Samstag, 21.11.2009
10-18 Uhr
Positive Sexualität*
Kann ich mit HIV lustvoll Sex haben?

Leitung: Klaus-Dieter Spangenberg (Diplom-Sozialarbeiter)


* Workshop für schwule Männer mit HIV/Aids


Sexualität ist wichtig und trägt zum Wohlbefinden bei. Was beeinflusst unser sexuelles Leben und welche Rolle spielen dabei andere sexuell übertragbare Krankheiten? Ändert sich mit der Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für Aids-Fragen (EKAF) zur (Nicht)Infektiosität bei einer Viruslast dauerhaft unter der Nachweisgrenze jetzt die Sexualität in bestehenden Partnerschaften oder bleibt alles beim Alten? Welche Chancen, Möglichkeiten und Risiken ergeben sich in festen Partnerschaften oder mit neuen Bekanntschaften? Verändert sich die Strategie beim "positiven Outing" ?

In vertrauensvoller und geschützter Atmosphäre wird es darum gehen, den Erfahrungsaustausch über die eigene Sexualität mit HIV und Aids über Erlebtes oder auch nicht mehr Erlebtes zu ermöglichen. Es soll Raum gegeben werden für die Thematisierung der eigenen Bedürfnisse, Ängste, neuen Hoffnungen, Ideen und Wünsche für einen selbstbewussten Umgang mit der eigenen Sexualität.



Weitere Workshops:

Zur Zeit sind keine weiteren Workshops mehr im Jahr 2009 geplant.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung erfolgt vorbehaltlich noch freier Plätze. Nutzen Sie bitte das >>> Anmeldeformular (PDF) oder die >>>Online-Ameldung auf unseren Seiten.

Sie erhalten von uns eine Anmeldebestätigung. Wir behalten uns vor, einzelne Workshops bei zu geringer Teilnahme abzusagen.


Eine ausdruckfähige Gesamtübersicht für die Themen und Termine der Workshops 2009 bei Pluspunkt kann >>> hier heruntergeladen werden (PDF).

Bereits durchgeführte Workshops:
Workshop 1
Samstag, 28.03.2009
10-18 Uhr
Gelassen und sicher im Stress
Ursachen von Stress und individueller Umgang

Leitung: Boris Kollek (Diplom-Psychologe)

Stress bedeutet für jeden etwas anderes und kann durch unterschiedliche Faktoren – auch im Zusammenhang mit der HIV-Infektion – hervorgerufen werden. Die Folgen können Depression, Hektik, körperliches Unwohlsein bis hin zu ernsthaften Erkrankungen sein. Was ist Stress und was kann jeder selbst tun, um damit gesünder mit Alltagsbelastungen und Auswirkungen der HIV-Infektion umzugehen? Unter psychologischer Anleitung soll dieser Workshop dazu dienen, das individuelle Verhalten und die Einstellung in Belastungssituationen genau zu beobachten und schrittweise zu ändern.



Workshop 2
Samstag, 16.05.2009
10-18 Uhr
HIV dem Leben anpassen - das Leben HIV anpassen
Gesund leben mit HIV - lang, aber langweilig?

Leitung: Stephan Jäkel (Systemischer Therapeut)

Können wir wirklich HIV dem eigenen Leben anpassen oder sind wir gezwungen, unser Leben ganz nach dem Virus auszurichten? Eine zentrale Frage ist dabei, welche eigenen, inneren Bilder uns aus den vergangenen 25 Jahren HIV/Aids beeinflussen und ob sich diese Bilder im Laufe der Zeit verändert haben. Fühle ich mich wie in einem übergestülpten Korsett aus Gesundheitsregeln und Lebensstilvorschriften? Dieses verspricht zwar dauerhaften Halt, ist dafür aber sperrig, zwickt und kneift und wird deshalb meistens gar nicht mehr/erst angelegt. Oder darf es auch ein maßgeschneiderter/s Anzug/Kleid sein, dessen Materialen ich mir selbst zusammengestellt habe, der nur mir vortrefflich passt und in dem ich mich auch wohl fühle?

In diesem Workshop wollen wir uns auf die Suche nach den eigenen Ideen und Ressourcen machen für ein möglichst maßgeschneidertes Leben jenseits von (scheinbar) objektiven Kriterien und Maßstäben.



Workshop 3
Samstag, 13.06.2009
10-18 Uhr
In die Jahre kommen
Aspekte über das Älterwerden mit HIV

Leitung: Klaus Dieter Spangenberg (Diplom-Sozialarbeiter)

Dieser Workshop bietet die Möglichkeit für einen Erfahrungsaustausch über das Älterwerden mit HIV. Was hat sich in den letzten Jahren verändert und wie erlebt man das eigene Älterwerden? Was bedeutet Alter und das Älterwerden und was bedeutet es zu den „Überlebenden“ zu gehören? Was bringt das Alter mit sich und welche Rolle spielt dabei HIV? Wird das Älterwerden durch HIV schwieriger und wie bedingt HIV das Altern? Was löst das Älterwerden aus und wie geht man damit um? Was ist im Alter zu erwarten und wo ist man neuen Herausforderungen ausgesetzt? Wie und was ist zu planen, welche Vorsorge und Perspektiven können entwickelt werden?



Workshop 4
Samstag, 26.09.2009
10-18 Uhr
HIV und Beruf
Was will ich - was kann ich?

Leitung: Stephan Jäkel (Systemischer Therapeut)


Vieles spricht heute für das Verfolgen mittel- und langfristiger beruflicher Pläne und Ziele von Menschen mit HIV/Aids im Erwerbsleben. So lassen sich unter anderem dank verbesserter Therapien in den meisten Fällen Beruf und HIV-Infektion auf Dauer miteinander vereinbaren und berufliche Perspektiven entwickeln. Vor dem Hintergrund der eigenen HIV-Infektion spielen aber auch Ängste und Unsicherheiten eine Rolle, die berufliche Entscheidungen mit beeinflussen. Welche äußeren, belastenden Umstände gibt es? Aber auch welche inneren Blockaden haben sich mit HIV eingenistet?

In diesem Workshop wollen wir uns damit beschäftigen, in wie weit solche und andere Fragen bei der Entwicklung von Berufsperspektiven individuell berechtigt oder hinderlich sind und nach Lösungsansätzen suchen.



Workshop 5
Samstag, 24.10.2009
10-15 Uhr
Die individuelle HIV-Therapie
Welche Therapie passt zu mir?

Leitung: Christoph Mayr (Internist)


Die HIV-Therapiemöglichkeiten haben sich in den letzten 10 Jahren gewandelt und sind vielfältiger geworden. Es ist möglich und nötig eine individuelle Therapiestrategie zu entwickeln und an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Welche Faktoren beeinflussen die Wahl der richtigen Therapie? Wie können (Langzeit-)nebenwirkungen in die Entscheidung einfliessen? Welchen Einfluss hat die Therapie auf die Infektiosität? Wie können alters-, gesundheits- und lebensstilrelevante Aspekte berücksichtigt werden?

In diesem Workshop wollen wir anhand von Beispielen Therapieentscheidungen diskutieren und der Frage nachgehen, wie neue Optionen die Therapie verändern. Dabei werden wir uns an konkreten Situationen orientieren, wie z.B. der Beginn der Therapie, die Therapieumstellung (z.B. aufgrund von Resistenzen oder Nebenwirkungen). Ebenso spielen Optionen für mehrfach Vorbehandelte eine wichtige Rolle.



© Pluspunkt Berlin 2008